Sylvia Flückiger-Bäni, Nationalrätin, Badweg 43, 5040 Schöftland, Tel. 062 721 32 30  / Homepage: werbelaube.ch

JA zur zweiten Tunnelröhre am Gotthard

Die nachhaltige Sanierung des Gotthard-Strassentunnels ist von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung. Der Bau eines Sanierungstunnels ist angesichts der teuren und ungenügenden Alternativvorschläge die einzige nachhaltige Lösung. Steuergelder müssen effizient eingesetzt werden. Verladeprovisorien, die mehr kosten als der Bau einer zweiten Röhre und die ohne Mehrwert wieder abgerissen werden müssen, machen keinen Sinn und sind abzulehnen.

Das Jahr 2016 startet mit einer Abstimmung am 28. Februar, die für Wirtschaft und Gesellschaft von grosser Bedeutung ist, es geht um die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels. Nach 35 Jahren Betrieb muss diese wichtige Strassenverbindung zwischen dem Tessin und der restlichen Schweiz saniert werden. Wie wir das tun, hat weitreichende Konsequenzen. Bundesrat und Parlament haben über mehrere Jahre verschiedene Varianten geprüft und sind zum klaren Entschluss gekommen, dass der Gotthard-Strassentunnel mit einer zweiten Röhre saniert werden soll. Es wurde so entschieden, weil dies eindeutig die beste Variante ist, und weil die Alternativen für eine Sanierung ungenügend, zu teuer und in keiner Weise nachhaltig sind.

Der Sanierungstunnel ist die beste Lösung für unser Land
Der Gotthard-Strassentunnel ist die wichtigste Strassenverbindung der Schweiz ins Tessin und nach Norditalien. Der Strassentunnel muss jetzt saniert werden mit dem Bau einer zweiten Röhre. Durch den Einspurbetrieb der Tunnels wird die Kapazität nicht erhöht. Weil es künftig keinen Gegenverkehr mehr gibt, wird in die Sicherheit investiert, und damit die Zahl der Unfälle massiv reduziert. Wir brauchen die beste und nachhaltigste Lösung, besonders auch für eine starke und wettbewerbsfähige Wirtschaft.

Nein zu Scheinlösungen der Gegner
Die Gegner der zweiten Röhre am Gotthard wollen keine nachhaltige Sanierung. In kurzen Abständen präsentieren sie neue Scheinlösungen und Forderungen. Sie überzeugen allesamt nicht. Ihre Forderungen mit 6 – 8 Verladestationen sind nicht nur langfristig sondern bereits bei der ersten Sanierung teurer als eine zweite Tunnelröhre. (Der Bundesrat rechnet mit 1,2 bis 2 Milliarden Franken.) Sie wollen eine sinnvolle und nachhaltige Lösung verhindern, und wollen mit teuren Verladestationen über Jahre hinweg landwirtschaftliche Wunden in unsere Täler schlagen. Das ist keine vorausschauende, vernünftige Politik, sondern reine Zwängerei.

Ja zu mehr Sicherheit
Mit einer zweiten Röhre machen wir aus einem gefährlichen und langen Tunnel mit Gegenverkehr ein sicheres Verkehrssystem. Frontalkollisionen haben im Gotthard bereits 18 Menschenleben gefordert. Diese Unfallursachen können künftig praktisch ausgeschlossen werden. Dank einem neu vorhandenen Pannenstreifen kommen die Einsatzkräfte einfacher und schneller zur Unfallstelle. Langjährige Sperrungen des Tunnels werden mit einer zweiten Röhre verhindert, damit entfällt der gefährliche Umwegverkehr über die Alpenpässe im Kanton Graubünden und im Wallis.


Der Sanierungstunnel – ein Projekt für die gesamte Schweiz
Der Sanierungstunnel am Gotthard ist eine Langzeitinvestition und dient den kommenden Generationen. Künftig muss der Tunnel alle 30 – 40 Jahre saniert werden. Nur mit dem Bau einer zweiten Röhre wird eine nachhaltige Lösung erreicht. Es ist auch eine Investition in den nationalen Zusammenhalt, von der unser ganzes Land, die ganze Bevölkerung und die Wirtschaft profitieren werden. Mehr Sicherheit, eine funktionierende Verbindung und die Erhaltung des Alpenschutzes sind ein Gewinn für uns alle. Nutzen wir diese Chance und legen ein überzeugtes JA in die Urne, für einen sicheren Gotthard für die ganze Schweiz.

Weitere Angaben unter: www.gotthard-tunnel-ja.ch
 

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