Sylvia Flückiger-Bäni, Nationalrätin, Badweg 43, 5040 Schöftland, Tel. 062 721 32 30  / Homepage: werbelaube.ch

Sylvia Flückiger als Lignum-Präsidentin wiedergewählt

 
Am 15. Mai traten die Delegierten der Lignum in Bern zusammen. Sie wählten die vom Vorstand einstimmig vorgeschlagene Aargauer Nationalrätin Sylvia Flückiger per Akklamation für eine zweite Amtsdauer. Das Lignum-Vizepräsidium geht von Jörg Reimer (Holzwerkstoffe Schweiz) auf Gabriela Schlumpf (Holzbau Schweiz) über.

 

Die Versammlung genoss Gastrecht in den Räumlichkeiten des Forstbetriebs der Burger­gemeinde Bern. Die statutarischen Geschäfte waren rasch erledigt: Die Delegierten genehmig­ten einstimmig das Protokoll der Versammlung 2017 sowie den Jahresbericht und die Jahres­rechnung über das Jahr 2017 und erteilten den Vereinsorganen Entlastung.

 

Danach stand die Wiederwahl der Präsidentin an. Die Aargauer Nationalrätin Sylvia Flückiger, Lignum-Präsidentin seit 2014, stellte sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Der Vorstand empfahl sie den Delegierten einstimmig zur Wiederwahl. Diese bestätigten Sylvia Flückiger mit warmem Applaus als Präsidentin für weitere vier Jahre. Die profilierte KMU-Politikerin bedankte sich für das Vertrauen und sicherte auch für ihre zweite Amtsperiode ‹Vollgas› zu.

 

Gabriela Schlumpf, Geschäftsführerin von Holzbau Schweiz, übernimmt das Vizepräsidium der Lignum von Jörg Reimer, Vizepräsident von Holzwerkstoffe Schweiz. Damit steht nunmehr ein Frauen-Duo an der Spitze der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Als Mitglied des erweiterten Lignum-Vorstandes wurde an der Versammlung Marc Brechbühl verabschiedet. Der Präsident von Holzwerkstoffe Schweiz zieht sich altershalber aus seiner Funktion beim Verband zurück.

 

Besuch im Autobahn-Werkhof Schermen

 

Der Nachmittag stand im Zeichen einer Begehung des Autobahn-Werkhofs Schermen in Bern, für den das Bundesamt für Strassen ASTRA in grossem Massstab Holz verwendet hat. Projekt­leiter und Bauplaner gaben Einblick in das eindrückliche Projekt von Büro B Architekten (Bern), in dem etwa 2000 m3 Holz verbaut sind.

 

Der Werkhof überzeugt durch kurze Erstellungszeit, hohe Flexibilität auch im Falle einer künf­tigen Verschiebung an einen anderen Standort und nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er den Kostenrahmen weit unterschritt. Weithin sichtbar sind seine drei Holzsilos, die je 900 m3 Salz für den Winterdienst fassen. Ihre Beleuchtung wechselt je nach Umgebungstemperatur.

 

Zum Abschluss wurde die Planung für die Wildtierquerung Mühleberg präsentiert, für welche sich eine Holzkonstruktion in der Nutzwertanalyse unter Gleichgewichtung aller Nachhaltig­keits­kriterien gegenüber einer Beton-Lösung als Bestvariante erwiesen hat. Vorgesehen ist die Realisierung der Brücke zugunsten des Wildtierkorridors von überregionaler Bedeutung über die N1 zwischen dem Anschluss Mühleberg und dem Teuftalviadukt ab 2022.

 

www.lignum.ch

 

 

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